SKB 2023 übertrifft Erwartungen

Am 10. Mai trafen in der Sparkassen-Arena im Rahmen der Studentischen Karrierebörse 1.500 Studierende auf über 210 Ausstellende um sich zu vernetzen.

Die Berufsmesse der Studentischen Karrierebörse (kurz: SKB) konnte in ihrer 27. Ausgabe mit mehr als 210 regionalen und überregionalen Unternehmen sowie sozialen Einrichtungen in der Sparkassen-Arena aufwarten. Damit wurde sie einmal mehr ihrem Status als größte Karrieremesse in der Region gerecht. Etwa 1.500 studentische Berufsinteressierte ließen sich in den Reihen der Besucherinnen und Besucher der Messe im Tagesverlauf zählen. Sie sorgten dafür, dass die Erwartungen der Aussteller übertroffen wurden. Wohin man auch sah, konnten intensive Gespräche beobachtet werden. Und die Qualität eben dieser Gespräche wurde im Anschluss des Messetags von allen Seiten besonders hervorgehoben.

Firmen und Einrichtungen bringen sich für Studierende in Stellung

Klar erkennbar war, dass die Zeichen der Zeit sich verändert haben. Mussten sich Studienabsolventen in der Vergangenheit durch aufwendige Bewerbungsprozesse mühen, bieten sich die potenziellen Arbeitgeber heutzutage nun von ganz allein an. Nicht nur Jobs stehen hierbei im Raum. Auch Praktika, Werkstudententätigkeiten und Projekte für Abschlussarbeiten wurden am vergangenen Mittwoch verabredet. „Wir haben hier in Bayern einen Fachkräftemangel, so wie überall“, hält Susann Scholz, die Leiterin des Organisationsteams der SKB, fest. Mit dieser Veranstaltung könne man demnach einen optimalen Rahmen bilden, sodass möglichst viele Firmen aus zahlreichen Branchen mit Ihrer Zielgruppe zusammengebracht würden. „Unsere Studierenden haben hier eine super Ausgangsbasis. Sie sind zum einen hochqualifiziert ausgebildet – also sie brauchen sich überhaupt nicht zu verstecken – und die Firmen suchen wirklich händeringend nach unseren bestausgebildeten Studierenden“, brachte Susann Scholz es dementsprechend auf den Punkt.

„Colour your Future“ findet sich in Diversität des Ausstellerangebots wieder

Die große Vielfalt im Angebot der Ausstellenden wurde dem Motto der Messe absolut gerecht. „Colour your Future“ meint dabei, dass sich Studierende mit dem Besuch der SKB die berufliche Zukunft anhand eines vielfältigen Angebots selbstbestimmt gestalten können. Große Unternehmen und kleine Betriebe stellten sich am Messetag genauso vor wie soziale Einrichtungen und andere Institutionen. Jonas Hiller, studentischer Chef-Koordinator der Karrierebörse freute sich dementsprechend über einen „ganz bunten Querschnitt, der genauso interdisziplinär wie unsere Hochschule ist. Mit über 210 Ausstellern ist die Studentische Karrierebörse wirklich ein Muss für jeden Studenten“.

Ein Angebot „von Studierenden für Studierende“

Hinter der Messe steckte unverändert der Verein SKB e.V., der durch etwa 40 Studierende der Hochschule Landshut organisiert ist. Susann Scholz bildet in diesem die einzige Nicht-Studentin. Attraktiv für das junge studentische Team ist das Mitwirken an den Vorbereitungen und der Durchführung der Karrierebörse einerseits durch die wertvolle Erfahrung, die man im Rahmen eines solchen Projekts sammelt. Andererseits sind es „die zahlreichen Kontakte, die sie selbst knüpfen konnten. Das Team der SKB hat diese riesige Messe von Studierenden für Studierende wirklich fabelhaft gemanaged. Wir sind als Hochschule Landshut extrem stolz auf unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren und ich möchte mich explizit bei Susann Scholz für ihren starken Einsatz und ganz hervorragende Leistung als Gesamtverantwortliche bedanken“, unterstrich Präsident Fritz Pörnbacher nach seinem Gang über das stark besuchte Messegelände. Auch bei den Ausstellern rief das Engagement der Studierenden dieses Jahr wieder sehr positive Reaktionen hervor. Da sie selbst der Zielgruppe entsprechen, sind sie ideale Organisatoren, weil sie wissen, was gefragt ist.

Neben dem Dank der Ausstellenden war dem SKB-Team auch die Begeisterung der gekommenen Studierenden sicher. „Ich habe schon Einiges gefunden. Man merkt, die Firmen suchen extrem nach Leuten und sie brauchen auch Leute. Der Bedarf ist da und für uns Studenten ist das natürlich optimal“, hob der Student Sebastian Schlotter die Bedeutung für alle Seiten hervor. Seine Kommilitonin Jana Löhr schloss sich dem an: „Also man kann echt in jeden Bereich hineinschauen, bekommt von allen viel erzählt und kann so Kontakte knüpfen. Ich habe schon selbst meine Kontaktdaten dagelassen und auch reichlich Flyer mitgenommen“. Für die anwesenden Studierenden und Ausstellenden war der interaktive Informationsaustausch also einmal mehr ein Erlebnis, das gewinnbringend und spaßig zugleich war. So war es kaum verwunderlich, dass auch nach dem offiziellen Ende noch zahlreiche Messebeteiligte für eine ganze Weile blieben, um sich noch weiter auszutauschen und zu vernetzen.

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